Es war kein großes Geschäftsmodell.
Keine Marktanalyse.
Keine Idee aus einem Konferenzraum.
Sondern ein Problem, das Familie Kern aus Bayreuth immer wieder begegnete.
In der eigenen Küche.
Und bei ihren Kunden.
Menschen kauften gutes Brot.
Sauerteig.
Bauernbrot.
Rustikale Laibe mit langer Teigführung.
Brot, in dem Zeit, Erfahrung und gutes Handwerk steckten.
Und trotzdem hörten Laura und Herbert Kern immer wieder ähnliche Sätze:
„Am zweiten Tag ist die Kruste schon weich.“
„Wir frieren inzwischen fast alles ein.“
„Am Ende werfen wir trotzdem wieder etwas weg.“
Für eine Familie, die Brot nicht einfach als Lebensmittel, sondern als Handwerk versteht, war das schwer zu akzeptieren.